Selfie: Vorstellungsvideo als Einstieg in die Modelkarriere?

Das Selfie ist als Anblick gegenwärtig: Menschen zücken ihr Handy und machen auf Armlänge eine Aufnahme von sich selbst. Stars wie Britney Spears und Paris Hilton sorgten dafür, dass die Selbstporträts Mainstream wurden. Inzwischen haben sich diese aber weiterentwickelt: Als Vorstellungsvideo können sie beispielsweise zum Start der eigenen Modelkarriere werden.

Ein Selfie-Video als Bewerbung: Ein betrunkener Student machte den Anfang

Selfies sind Kinder des technologischen Fortschritts. Das erste Selbstporträt in Form einer Fotografie stammte von Robert Cornelius im Jahr 1839. Er versuchte eine neue Form der Aufnahme zu verbessern und wählte sich selbst als Model. Es funktionierte eher schlecht als recht. 163 Jahre sollten vergehen, bevor es zu einem weiteren Versuch kam - allerdings unfreiwillig. 2002 waren die Handykameras so gut geworden, dass ein Student aus Australien durch ein Selfie seine blutende Lippe dokumentieren wollte. Zugezogen hatte er sich diese durch einen Sturz nach zu viel Alkohol. Stars und Sternchen liebten die Idee - selbst der ehemalige US-Präsident Barack Obama konnte es nicht lassen, von sich Selfies zu machen.
Nach 2010 wurden die Kameras der Geräte so gut, dass diese auch bewegte Bilder zuließen: Das Selfie-Video war geboren. Viele Menschen filmten und posteten beispielsweise kurze Monologe von sich im Auto als Homevideo in den eigenen vier Wänden. Die Idee, dass ein Selfie aber auch ein Vorstellungsvideo sein könnte, ist noch sehr jung.

Die Videobewerbung war lange steif, verstaubt oder teuer - und daher wenig attraktiv

Die Videobewerbung als solche ist allerdings nicht neu. Sobald Kameras erschwinglich wurden, versuchten die ersten Menschen ihr Glück. Ein solches Bewerbungsvideo litt aber stets unter einem von zwei Problemen: Es war entweder zu steif und verstaubt wirkend. Die Personen saßen in dem Homevideo verkrampft vor der Kamera, weil sie es nicht gewohnt waren, gefilmt zu werden. Oder es war zu teuer, weil die Produktion für eine ansehnliche Videobewerbung zu aufwendig war. Ein Vorstellungsvideo war deshalb wenig attraktiv. Als Castingvideo kam es überhaupt nicht infrage, weil es keine Natürlichkeit vermitteln konnte.

Das Smartphone löste diese Probleme für das Bewerbungsvideo:

- Ein Selfie-Video kann problemlos in HD-Qualität gedreht werden.
- Du bist es gewohnt, Dich selbst zu filmen und agierst entsprechend natürlich.
- Durch passende Apps kannst Du ein Vorstellungsvideo im Handy nach Deinen Ideen verbessern.
- Du kannst Dich überall filmen. Es muss kein reines Homevideo sein. Du kannst die Videobewerbung beispielsweise im Freien drehen.

Tipps für das Castingvideo als Einstieg in die Modelkarriere: Setze Dich richtig in Szene

Viele Agenturen schätzen deshalb ein Vorstellungsvideo in Selfie-Form. Sie erhalten einen Eindruck davon, wer Du bist und wie Du Dich selbst präsentieren würdest. Für eine solche Videobewerbung kommt es also darauf an, dass Du Dich richtig in Szene setzt: Zeige Deine Persönlichkeit und habe Freude dabei. Als Tipp: Drehe das Bewerbungsvideo über etwas, was Du gerne tust. Zeige Dich beispielsweise beim Sport oder mit Freunden. Eine Videobewerbung darf auch mehrere Szenen zeigen: Es kann sich beispielsweise um ein Homevideo oder eine Montage von Dir im Freien handeln.

Du hast ein tolles Selfie-Video gemacht? Dann melde Dich mit diesem gleich bei starboxx an!


Sitemap