Lookbook

Ein Lookbook ist sowohl für das Model als auch für die Designer:innen und ihre Kollektion unverzichtbar, es agiert als eine persönliche Visitenkarte. Mit Hilfe einer Sammlung von Fotografien und Arbeitsproben macht das Model anschauliche Werbung für sich.

Was ist ein Lookbook?

Beim klassischen Lookbook handelt es sich um eine physische Mappe, in der eine Auswahl von gedruckten Fotografien enthalten sind. Damit kann sich das Model oder die Designer:innen in seiner ganzen Bandbreite präsentieren. Mittlerweile gibt es auch Lookbooks in Form von digitalen Katalogen, die sich per Mail verschicken oder auf einer Webseite publizieren lassen.

Wie erstellt man ein Lookbook?

Im Verlauf der Karriere sammeln sich viele verschiedene Fotos an, welche für das Lookbook geeignet sind. Das können Fotos sein, die bereits in Magazinen und Zeitschriften veröffentlicht wurden. Wenn das Model noch zu den Neulingen in der Branche gehört, ist in den meisten Fällen noch nicht genügend Bildmaterial vorhanden. Dann müssen die erforderlichen Fotos erst angefertigt werden. Dafür ist es am Besten mit einer Modelagentur und einem professionellen Fotografen zu arbeiten. Beide Parteien kennen sich mit den Anforderungen aus, welche an die Model Lookbooks gestellt werden. Im Anschluss wird gemeinsam mit dem Booker der Agentur eine aussagekräftige Auswahl an passenden Fotografien bestimmt.

Was gehört in ein Lookbook?

Lookbooks sollten eine möglichst breite Auswahl an Fotos zeigen, so kann das Model seine Wandelbarkeit zeigen. Ausschlaggebend sind sowohl aktuelle als auch ältere Bilder, um den Werdegang zu präsentieren. Beim Model können sich Frisuren und Haarfarben jederzeit stark verändern, genauso wie die Körperformen. Wenn das der Fall ist, sollte man stets neue Fotos anfertigen. In den meisten Fotos stellt sich das Model von seiner besten Seite vor, mit einem kompletten Make-Up und perfekt passender Kleidung. Meist sind aber auch Fotos erwünscht, die einen natürlichen und ungeschminkten Look zeigen. Dabei sollten auch die Proportionen gut zu erkennen sein, zum Beispiel durch das Einnehmen von unterschiedlichen Posen und figurbetonter Kleidung. Als Ergänzung bieten sich auch Fotos mit verschiedenen Gesichtsausdrücken an. Designer:innen zeigen im Lookbook ihre neueste Kollektion, inklusive der Skizzen, Schnitte, Stoffe und Farben. Bei Wunsch sollten auch die früheren Kollektionen gezeigt werden. So bekommen die Betrachter:innen einen umfassenden Einblick in die Arbeit der Designer:innen.

Wofür braucht man ein Lookbook?

Lookbooks stellen eine grundlegende Maßnahme der Werbung dar. Damit kann sich das Model oder die Designer:innen einem interessierten Kunden anschaulich präsentieren. Der/die Auftraggeber:in trifft basierend auf dem enthaltenen Bildmaterial entweder eine positive oder negative Entscheidung für eine Zusammenarbeit. Deswegen ist es entscheidend, sich möglichst flexibel und variabel vorzustellen, um garantiert dem gesuchten Stil zu entsprechen. Für Designer:innen kann das Lookbook auch als Mittel für Kooperationen mit anderen Branchen dienen, um zum Beispiel Investoren oder Zulieferer für die Kollektion zu finden.

Was ist der Unterschied zwischen Modelbook und Sedcard?

Bei der Sedcard handelt es sich um eine knapp gehaltene Visitenkarte, in der nur wenige, aber dafür ausdrucksstarke Aufnahmen aufgeführt sind. Außerdem enthält sie die wichtigsten Informationen zum Model oder Designer:in. Dagegen ist das Modelbook deutlich umfangreicher.

Lookbook im Influencermarketing

Beim Influencermarketing wird das Lookbook dafür verwendet, um den eigenen Stil und typische Outfits vorzustellen und dafür Werbung zu machen. So lassen sich unter anderem Platzierungen von passenden Produkten generieren oder die Kooperation mit Marken in die Wege leiten.


Sitemap