Darsteller:innen in Theater, Film und Werbung

Darsteller:innen für TV-Produktionen, Theater, Filme und Spots in der Werbung sind sehr gefragt. Als Nebendarsteller:innen zusätzlich zu den Hauptdarsteller:innen werden sie regelmäßig eingesetzt.

Hauptdarsteller:innen

Hauptdarsteller:innen bringen in den allermeisten Fällen eine Ausbildung als Schauspieler:in mit. Auch Sänger:innen, Tänzer:innen und Models sind bei den entsprechenden Events die Hauptdarsteller:innen. Sie prägen den Verlauf und die Handlung der Produktion. Beim Casting werden sie als die tragenden Darsteller:innen zuerst gewählt.

Nebendarsteller:innen

Es gibt keinen Film ohne Nebendarsteller:innen. Sie wirken in Kino-Spielfilmen, in TV-Serien und auch manchmal im Theater mit. Sie fahren im Zug, sitzen im Hintergrund der Kneipe oder laufen über die Straße. Nebendarsteller:innen haben meist winzige Rollen mit kleinen Textpassagen, und doch gehören sie unverzichtbar zum Handlungsablauf. Ein Film ohne sie würde nicht authentisch wirken. Eine Szene im Café, eine Runde bei einem Fest, überall werden Klein- oder Nebendarsteller:innen gebraucht. Für diese Personen, die meist nur im Hintergrund zu sehen sind, engagiert der Produzent keine gelernten Schauspieler:innen.

Laiendarsteller:innen

Zu den Laiendarstellern und Laiendarstellerinnen gehören die Mitwirkenden, die keine Ausbildung als Schauspieler:in absolviert haben. Sie betreiben die Mitarbeit nicht im Hauptberuf. Bei Produktionen werden sie eingesetzt, weil sie günstigere Honorare erhalten als hauptberufliche Schauspieler:innen. Bestimmte Rollen ohne hohe Anforderungen an die Schauspielkunst werden oft mit Laiendarsteller:innen besetzt. Auch Komparsen und Statisten sind ausschließlich Darsteller:innen ohne Schauspielausbildung. Wird ein:e Laiendarsteller:in als Klein-, Neben- oder Hauptdarsteller:in eingesetzt, ist schauspielerisches Talent dennoch unerlässlich.
Laiendarsteller:innen bringen weitere Vorteile mit: Sie sind noch unbekannt und zudem authentisch. Für manche Produktionen sind sie daher weitaus besser geeignet als hauptberufliche Darsteller:innen. Vor allem in Reality-Shows und bei Filmen für die Werbung wirken unausgebildete Darsteller:innen authentischer als geübte Schauspieler und Schauspielerinnen. Laiendarsteller und Laiendarstellerinnen können sich ohne schauspielerische Erfahrungen bewerben. Produktionsfirmen bevorzugen für ihre Reality-Shows oft sogar im Schauspielen unerfahrene Persönlichkeiten. Dennoch werden auch Rollen vergeben, die nicht nur schauspielerisches Talent, sondern erste Erfahrungen erfordern.

Kleindarsteller:innen

Ob Baby oder Senior, ob mit sportlicher Ausstrahlung oder mit Business-Image, jeder Mensch kann sich als Kleindarsteller:in präsentieren. Für Filmproduktionen wie etwa für die Werbung werden laufend Menschen gesucht, die sich im Hintergrund des Bildes aufhalten und entweder nicht sprechen oder kleine sprechende Rollen spielen. Diese Darsteller:innen werden häufig auch als Komparsen oder Statisten bezeichnet, was nicht ganz exakt die Tätigkeitsbeschreibung trifft. Der Komparse erhält die Anweisung, in einem ganz bestimmten Augenblick durchs Bild zu laufen. Der Statist - der Begriff stammt aus dem Theater - wirkt bei einer Großgruppenszene mit, ohne jegliche schauspielerische Aufgabe. Im Gegensatz dazu übernimmt der/die Kleindarsteller:in kleine Rollen mit Text. Ob er in einer Restaurantszene ein Getränk bestellt oder auf der Straße im Vorübergehen eine Bemerkung macht, er tritt neben den Hauptdarsteller:innen auf. Eine Rolle im klassischen Sinn ist das nicht, zumal es meist nur um eine Szene in einem Film geht.

Die Vergütung für Kleindarsteller:innen

Kleindarsteller:innen werden je nach Rolle und Zeitaufwand tageweise bezahlt. Sie erhalten eine Gage von 120 - 180 EUR pro Tag und in der Werbung noch zusätzlich Buyouts. Weitere Vergütungen für das Sprechen von Text oder für das Mitbringen privater Dinge für Filmzwecke sind möglich. Die Kategorisierung für die Berechnung des Honorars erfolgt meist nach "einfacher Kleindarstellung", "gehobener Kleindarstellung" und "Edelkomparserie". Entlohnt wird lediglich die Anwesenheit am Drehort ohne An- und Abfahrtszeiten. Bei verlängerten Drehzeiten werden Überstundenzuschläge und nach 22 Uhr Nachtzuschläge berechnet.

Kinderdarsteller:innen

Ein:e Kinderdarsteller:in ist in Film, Fernsehen, in der Werbung und seltener im Theater ein:e Darsteller:in im Kindesalter. Kinderdarsteller:innen unterliegen besonderen Jugend-Arbeitsschutzbestimmungen wie etwa zeitlichen Begrenzungen. Daher ist es bei Film- und Fernsehproduktionen oft üblich, für die Mitwirkung sehr junger Kinder entweder Zwillingspärchen oder auch Drillinge zu engagieren. Sie können sich bei der Arbeit abwechseln. Falls dies nicht möglich ist, werden in Drehabschnitten, in denen der/die Darsteller:in nicht zu erkennen ist, Doubles eingesetzt. So lassen sich Filme, bei denen Kinderdarsteller:innen mitwirken, auch außerhalb der für Kinder begrenzten Arbeitszeiten drehen.

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